Gewalt vermeiden

GM Kernspecht in typischer BlitzDefense Abwehrhaltung

Damit unsere Kinder heute und in Zukunft gefahrlos und frei aufwachsen können, muss die Vermeidung von Gewalt zu einem zentralen Thema der Erziehung werden

 

"Doch wie vermeidet man Gewalt? Auch Gewaltprävention will gelernt sein!"

 

Der Gewaltpräventionsunterricht an den Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen vermittelt allen Teilnehmern/innen die Fähigkeit, die Verantwortung für ihre eigene Sicherheit zu übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler lernen ihre Grenzen zu ziehen, zu bewachen und zu verteidigen.

Themen und Inhalte unserer Gewaltpräventionskurse

Die Kursinhalte richten sich nach der gewünschten Kurslänge und dem jeweiligen Alter der Teilnehmer/innen. Es gibt unterschiedliche Programme für Kindergärten, Grundschulen, Orientierungs-, Mittel- und Oberstufen bzw. Berufsschulen.

 

Folgende Themen werden in den Gewaltpräventionskursen behandelt:

  • Was ist Gewalt? Wie entsteht sie?
    Und wie kann ich ihr möglichst gewaltfrei entgehen?
  • Wie strahle ich Sicherheit aus, so dass ich erst gar nicht als Opfer in Betracht komme?
  • Wie trainiere ich meine natürliche Intuition?
  • Wie schaffe ich es, dass Zeugen mir helfen?
  • Welche effektiven Selbstverteidigungstechniken sind schnell erlern- und umsetzbar?
  • Wie verteidige ich mich gegen körperlich stärkere Angreifer?
  • Wie unterscheidet sich Selbstbehauptung von Selbstverteidigung?
  • Was beinhaltet das Konzept „Sicherheit nach Noten“?
Das Konzept der Sicherheit nach Schulnoten

„Anfangs sind speziell die Lehrer skeptisch, ob Kampfkunst der richtige Weg ist, Gewalt zu verhindern. Wenn wir dann unser System erklären, stoßen wir schnell auf Begeisterung, weil klar wird, dass Selbstbewusstsein nur durch Sicherheit entstehen kann.“

 

Note: 6

Jeder Kurs startet mit dem Worst-Case-Szenario und einem Opfer, das völlig verängstigt und wehrlos gegenüber Angriffen ist. Dies kommt der Schulnote „ungenügend“ gleich – eine glatte 6.
 

Note: 5

Auch wer versucht, sich körperlich zu wehren, aber es nicht schafft, handelt „mangelhaft“ und verfehlt das Klassenziel.

 

Note: 4

Dieses wird erst mit der Note „ausreichend“ erreicht. Hier wurde der Schüler angegriffen, konnte die Attacke aber nicht im Ansatz vereiteln und muss sich mit „Nottechniken“ aus einem Würgegriff oder dem „Schwitzkasten“ befreien.

 

Note: 3

Besser ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, indem man die Situation direkt im Ansatz löst und Schubs-, Greif- oder Schlagversuche „befriedigend“ im Ansatz kontert.

 

Note: 2

„Gut“ ist allerdings nur, wer ganz ohne Kampftechniken eine Bedrohung vereitelt stattdessen die Körpersprache nutzt und den Angreifer im Gespräch von seinem Vorhaben abbringt.

 

Note: 1

Wer dies nicht mehr nötig hat, weil er durch sein selbstsicheres Auftreten kein Opfertyp mehr ist, sich couragiert für andere einsetzt und als Vorbild auf Einsatz von Gewalt verzichtet, wird zum Einserkandidat.
 
Das Konzept funktioniert ähnlich wie ein Schulfach, wo es darum geht, die Leistung stetig zu steigern, erklärt Schirdewahn: „Man kann nicht von einem Schüler, der immer nur gehänselt oder sogar geschlagen wird, verlangen, er soll selbstsicher auftreten. Von einem Schüler mit mangelhaften Mathekenntnissen erwartet man in der nächsten Klausur ja auch keine glatte 1.“

 

Der Weg von einer Sechs zu einer Eins dauert zwischen sechs und zwölf Schulstunden.

Online für Gewaltpräventionskurse anmelden

Bei unseren Gewaltpräventionskursen können bereits Kinder ab einem Alter von 5 Jahren teilnehmen. Füllen Sie einfach das Anmeldeformular aus und nehmen Sie an einem unverbindlichen Informationsabend teil.

 

Wenn Sie weitere Fragen vorab haben, können Sie mich gerne persönlich kontaktieren.