Karlsruhe

WT-Schule in Karlsruhe

Sifu Jürgen Pottiez
Sifu Jürgen Pottiez

Der WingTsun Unterricht wird persönlich geleitet von Sifu (chin. Anrede für Lehrer) Jürgen Pottiez, der seit über 30 Jahren diese Kampfkunst betreibt und seit über 25 Jahren in Karlsruhe unterrichtet.

 

Sifu Jürgen hat bereits einige hundert Schüler (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) in dieser Kampfkunst ausgebildet, von denen viele als Kinder und Jugendliche begannen und anschließend als Erwachsene weiterhin in entsprechenden Erwachsenen-Gruppen noch immer diese interessante Kampfkunst trainieren und davon fasziniert sind.

Trainingszeiten für Einsteiger
Wochentag Uhrzeit Unterricht Altersstufe / Graduierung
Montag 20:30 - 21:30 Uhr WingTsun Erwachsene
       
Dienstag 19:00 - 20:30 Uhr WingTsun Erwachsene
Mittwoch 10:00 - 11:00 Uhr WingTsun Erwachsene (Kleingruppe)
       
Donnerstag 19:00 - 20:30Uhr WingTsun Erwachsene
Freitag 10:00 - 11:00 Uhr WingTsun Erwachsene (Kleingruppe)

Nach Vereinbarung können Sie ein Probetraining während der angegebenen Unterrichtszeiten absolvieren.

 

Weitere Unterrichtszeiten für Fortgeschrittene bzw. Kurse in Blitzdefence, Frauen-BlitzDefence und Gewaltpräventionskurse auf Anfrage.

Trainingsablauf

Der Trainingsbeginn wird stets eröffnet durch eine Verbeugung des Sifus und der Schüler vor den Bildern der Großmeister des Wing Tsun-Stils. Anschließend verbeugen sich nochmals Schüler und Sifu voreinander.
Dies hat keineswegs etwas mit "Götzenverehrung" zu tun. Die Verbeugung vor den Großmeistern ist ebenfalls eine Überlieferung aus der chinesischen KungFu-Familientradition, bei der man seinen Respekt vor den Leistungen vieler Lehrer-Generationen der WingTsun KungFu-Familie erweist.


Mit dem traditionellen Gruß (Faust/offene Hand) wird der Unterricht eingeleitet.

 

Der klassische WingTsun Unterricht beginnt in der Regel mit dem üben der sog. "Kuen" (chin. für Form / im japanischen: Kata). Je nach Leistungsstand üben die Schüler die für sie betreffende Formen.


Die weiteren Übungsabschnitte bestehen aus:

  • dem WingTsun spezifischen Gefühlstraining der Arme, das sog. "Chi-Sao" (chin. für "klebende Hände")
  • dem sog. "Lat-Sao" (chin. für "freies üben der Techniken")
  • Koordinationsübungen für Arme und Beine
  • Schritt-Kombinationen
  • klassische WingTsun Anwendungen sowie "BlitzDefence" (moderne Selbstverteidigungsanwendungen)
  • und Übungen für Schlagkraft und Kondition.

Die Verbeugungen nach dem Unterricht beschließen das Training.

Der Einstieg

In unserer Schule läuft der Einstieg folgendermaßen:

1.) persönliche Einführung
2.) Probetraining
3.) Mitgliedschaft

Bei der persönlichen Einführung erhalten Sie alle Informationen über unser Kampfkunst-Angebot.
Nach der Einführung haben Sie die Möglichkeit ein Probetraining in der laufenden Gruppe zu vereinbaren.

Kursbeiträge

Monatsbeiträge (Stand Februar 2012)

Unterricht für Unterrichtszeiten pro Woche Monatsbeitrag
Erwachsene (Dauer 1 Std. 30 Min.) Montag/Mittwoch 20:30-22:00 Uhr 55 €
Erwachsene (Dauer 1 Std. 15 Min.) Dienstag/Donnerstag, 19:00-20:15 Uhr 55 €
Erwachsene (Dauer 1 Std.) Mittwoch/Freitag, 10:00-11:00 Uhr 55 €
Schüler (ab 16 Jahre), Azubis, Studenten (Dauer 1,0h) Dienstag/Donnerstag, 17:30-18:30 Uhr 40 €
Escrima (Kleingruppe) Freitag, 19:00-20:00 Uhr 40 €
Kinder-WT (Dauer 1 Std.)
Prüfungen sind für Kinder Kostenlos
1x Freitags 29 €
Zusatztraining 3 WT Trainingstage pro Woche (egal in welcher Kombination) 70 €
Zusatztraining 4 WT Trainingstage pro Woche (egal in welcher Kombination) 80 €

Aufnahmegebühren

  einmalig jährlich
KKC Aufnahmegebühr
(nicht für Kinder-WT)
68,90 €
(die Aufnahmegebühr enthält die Grundausstattung Trainingskleidung: 1 EWTO T-Shirt und eine EWTO Hose im Gesamtwert von 63,90 €, der Restbetrag von 5,- € = einmalige Bearbeitungsgebühr)
 
Aufnahmegebühr Kinder WT 5 €
(das KKC Karlsruhe sponsort jedes Kind beim Einstieg mit einem Gratis-T-Shirt)
 
Dachverbandsmitgliedschaft (obligatorisch)   40 €
(beinhaltet eine Unfall- und Haftpflichtversicherung)
EWTO Aufnahmegebühr 5 €  
Unsere Schulordnung

Wofür benötigt man überhaupt eine Uniform? Ist das noch zeitgemäß und wo bleibt da die Individualität?

 

Im WingTsun hat die Uniform den Sinn, dass sich der Schüler durch diese Äußerlichkeit erkennbar in eine bestimmte hierarchische Stufe einordnet. Nur weil jemand im übrigen Leben einen extravaganten Kleidungsstil oder einfach auch nur die finanziellen Möglichkeiten durch kostspielige Kleidung zum Ausdruck bringt, hat diese Hervorhebung keinen Platz im Unterricht.

 

Persönlicher Vermögens- oder Bildungsstand sollten das eigene Verhalten im Unterricht sich, seinen Mitschülern und den Lehrern gegenüber nicht beeinflussen. Lediglich durch unter Beweis gestellte Leistung (Graduierung) oder Funktion (Ausbilder-Qualifikation) sollte eine Abhebung möglich sein. Und diesse wird durch Gesten und durch den standardisierte Kleidungskodex erkennbar.

 

ewto-uniform-kleidung

 

Oben ist die offizielle EWTO-Uniform dargestellt, die Mitglieder unter www.ewto-shop.com zu fairen Preisen beziehen können. Wer sich jedoch anfänglich nicht direkt die originale EWTO-Uniform leisten kann/mag, der sollte zu mindest die Farbenordnung der Kleidung einhalten.

Dabei gilt:

  • Schüler: Oberteil weiß und Unterteil schwarz / grau
  • die Farben Rot und Gelb sollten um jeden Preis vermieden werden, da diese den Lehrern, Meistern und Großmeistern vorbehalten sind.

 

Warum eine Schulordnung?

Die Schulordnung regelt die äußerlichen Abläufe des Unterrichts und des Miteinanders.

 

Unser Unterricht baut auf eine vertrauensvollen und eher familiären Atmosphäre auf: der Lehrer unterrichtet seinen Schüler so, wie Vater seinem Kind etwas vermitteln möchte, der weiter vorangeschrittene Schüler geht mit seinen jüngeren Mitschülern so um, wie es die größeren Geschwister um ihre jüngeren Geschwister kümmern würden.

 

Selbstverständlich soll und wird eine WingTsun-Schule nicht in die wirklichen familiären Verhältnisse eingreifen wollen. Aber wir haben einen hohen ethischen Anspruch an uns selbst, aber auch an unsere Schüler. Sie sollen sich im Unterricht "anständig" und diszipliniert verhalten, ohne dabei unmenschlichen Zwängen ausgesetzt zu sein oder gar ihr Persönlichkeit zu unterdrücken.

 

Das zuvor erwähnte vertrauenswürde Verhältnis ist wichtig, da wir unseren Schülern z.T. sehr mächtige und damit auch gefährliche Werkzeuge an die Hand geben. Dazu müssen wir genügend Vertrauen haben, dass die Schüler verantwortungsvoll mit dem vermittelten Wissen und Können umgehen werden.

 

Wer die Inhalte unserer Schulordnung nicht beherzigen kann/mag, dem gegenüber mögen große Zweifel berechtigt sein, was sein Verhalten in wichtigen oder gar gefährlichen Situationen anbetrifft. Wer sich bereits bei den einfachsten Ritualen (z.B. das Verbeugen und Ansprechen mit der richtigen Bezeichnung) schwer tut, offenbart charakterliche Züge, die eine Zusammenarbeit und ein nachhaltiges Schüler-Lehrerverhältnis fast unmöglich machen.

 

Und wer nie die Gnade einer "guten Erziehung" genossen hat, erhält an dieser Stelle die Möglichkeit, sich einige höfliche und respektvolle Verhaltensweisen anzueignen, diese quasi einzuüben.

 

Folgende Punkte unserer Schulordnung seien an dieser Stelle sinngemäß erwähnt:

  • Die Kleiderordnung (Uniform) wurde oben bereits erwähnt. Wir erwarten dies als ein Zeichen des Respekts, diese Ordnung auch bei kurzfristigen Unterrichtsbesuchen (Probetraining) zu beherzigen.
  • Körperhaltung: Vor der Brust verschränkte oder in die Hüfte gestützte Arme vermitteln einen missverständlich respektlose bzw. kritisierende Körpersprache, die im Unterricht gegenüber den Lehrern eingenommen unerwünscht ist.
  • Verbeugen: Wenn der Ausbilder seine Erklärung / Übungsanweisung beendet hat, verbeugt er sich dezent. Die Schüler quittieren ihr Verständnis über das Gezeigte ebenfalls durch die Geste der Verbeugung und bedanken sich nonverbal für die Erklärung.
  • Ansprachen: der Ausbilder, der nicht der eigene SiFu ("Vater-Lehrer") ist, wird "Si-Hing" ("großer Bruder", weiblich Si-Je = "große Schwester") betitelt.
  • Menschen, die schlechte Stimmung und Mißgunst verbreiten, sind unerwünscht. Wer sich unverschämt und respektlos in Wort und Tat verhält, braucht sich nicht wundern, wenn er auf entsprechende Resonanz stößt.
  • Disziplin: es ist ausschließlich das zu üben, was vom Ausbilder als Übungsanweisung vorgegeben wurde.
  • Rücksichtnahme: Mitschüler sind nicht dafür da, an ihnen das eigene Ego zu stärken. Nur durch respektvolles Miteinander wachsen wir gemeinsam. Dabei kann es auch schon mal etwas härter zugehen, aber das muss im gegenseitigen Einverständnis geschehen.

Wenn diese Teile der Schulordnung beherzigt werden, dann bildet dieses bereits eine gesunde Grundlage für einen gelungenen und erfolgreichen Unterricht.